Kalibrierung Fester Lehren

Feste Lehren sind eine Gruppe von Kalibriergegenständen, die Maßverkörperungen bilden und denen in der Regel einer bestimmten Toleranz zugeordnet sind.

Zu den festen Lehren gehören z.B. Grenzlehrdorne und Rachenlehren, Gewindelehrdorne und Gewindelehrringe, Einstell- und Referenzlehrringe, Endmaße, Fühlerlehren, Prüfstifte und Einstelldorne, …

Untergruppen der festen Lehren sind Glatte Lehren und Gewindelehren.

Kalibrierschein Feste Lehre

Kalibrierschein Feste Lehre

Anhand eines Musterkalibrierscheins eines Gewindelehrrings stellen wir Ihnen das Kalibrierergebnis exemplarisch vor:

Prüfverfahren

Die Kalibrierung erfolgt nach den Prüfverfahren KLIE-STANDARD, VDI/VDE/DGQ 2618 oder Werknormen.

Die Darlegung der Echtheitszertifikate, visuellen Beurteilung, Rückführbarkeit und der papierlosen Kalibrierscheine entnehmen Sie bitte der Seite über Bewegliche Messmittel.

Darstellung der Messergebnisse

BeurteilungsanzeigeDie Messergebnisse der Kalibrierung werden als Wertetabelle unter Angabe der genauen Messposition ausgewiesen.

Die Beurteilungsanzeigen ermöglichen eine schnelle visuelle Beurteilung der Messergebnisse.

Prüfmittelbeurteilung

Ergänzend zur Kalibrierung wird beurteilt, ob das Prüfmittel:

  • innerhalb der Toleranz,
  • innerhalb der Messunsicherheit bzw.
  • außerhalb der Toleranz

der herangezogenen Norm ist.

Historienerstellung

Historie und IntervalldynRechts als ergänzende Leiste neben dem Kalibrierschein ist der zeitliche Verlauf der Kalibrierergebnisse als Historie dargestellt

Aufgrund dieser Basis lassen sich Aussagen über die Nutzungshäufigkeit und das Änderungsverhalten z.B. durch Verschleiß machen.

Intervalldynamisierung

Ebenfalls in dieser Spalte findet sich die Darstellung der Intervalldynamisierung.

Dazu wird aus den aktuellen Kalibrierergebnissen und der Historie mittels einer Extrapolation in die Zukunft das prognostizierte Ende der Verwendbarkeit errechnet.

Anhand dieser prognostizierten Verwendbarkeit wird das Kalibrierintervall dynamisch angepasst. Hier hat sich eine Intervallverlängerung auf 36 Monate als fundiert erwiesen. Durch diese Intervallverlängerung lassen sich nach bisherigen Erfahrungen mindestens 50 % der Kalibrierkosten einsparen.

Bei Prüfmitteln, die sehr häufig im Einsatz sind oder einem großen Verschleiß unterliegen, errechnet sich bei Annäherung an die Nutzungsgrenze eine verkürzte Restnutzungszeit.

Diese kann durchaus kürzer sein als ein übliches konstantes Prüfintervall von 12 Monaten. Durch diese Intervallverkürzung wird die Sicherheit signifikant erhöht, nur maßhaltige Lehren im Einsatz zu haben.

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